Historisches Bauwissen, neu zugänglich gemacht.

Civitas Aurea ist ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt für mehr Schönheit in Architektur und Stadtplanung.

Screenshot der Bibliothek der Gründerzeit: Sammlungsseite mit historischen Fachbüchern.

Warum heute

So wohlhabend wie nie – und so austauschbar wie nie.

Wir bauen viele Häuser, aber schaffen wenige Orte.

Schöne Städte sind kein Budgetproblem, sondern eine Frage von Wissen, Proportion und Werkzeugen. Civitas Aurea entwickelt dieses Fundament neu: zuerst als digitale Bibliothek, später mit praktischen Hilfen für Planung und Gestaltung.

Aktuell in Arbeit

Die Bibliothek der Gründerzeit aufbauen

Civitas Aurea beginnt bei den Quellen: Das mehrbändige "Handbuch des Bautechnikers" wird digital erschlossen – recherchierbar, zitierbar und übertragbar auf heutige Fragen zu Konstruktion, Proportion, Material und Kosten.

5

Bände

856

Seiten

Ein wachsendes Fundament an Wissen rund um klassische Baukunst und Stadtgestaltung.

Texte und Tafeln

Transkribiert, bereinigt und fachlich gegliedert.

Details und Bauteile

Abbildungen zu Fassaden, Dächern, Treppen und Ornamentik.

Erklärt statt entziffert

Fachbegriffe im Glossar, Frakturschrift in lesbarer Form.

Projektaufbau

Schrittweise vom Wissen zur Anwendung

Das Projekt entwickelt sich bewusst in Etappen: erst Grundlagen und Quellen, dann Werkzeuge, schließlich konkrete Anwendungen mit Partnern.

1
Abgeschlossen

Grundlagen

Positionierung, visuelle Sprache und digitale Basis des Projekts werden aufgebaut.

2
Aktuell

Bibliothek der Gründerzeit

Historische Werke werden erschlossen, veröffentlicht und schrittweise zur wachsenden Bibliothek ausgebaut.

3
Als Nächstes

Werkzeuge

Planungs- und Gestaltungshilfen sollen Schönheit, Beständigkeit und Wirtschaftlichkeit zusammenführen.

4
Als Nächstes

Anwendung

Die Erkenntnisse werden in konkreten Entwürfen, Kooperationen und späteren Projekten erprobt.

Inspiration

Aus bewährter Baukultur lernen

Jugendstil-Fassade mit gelbem Klinker und floralen Stuckelementen

Die beliebtesten Quartiere Europas zeigen, dass Dichte, Alltag und Schönheit zusammengehören können. Gründerzeitliche Viertel, historische Stadterweiterungen und klassische Straßenräume sind deshalb keine Stilkopie, sondern ein praktischer Erfahrungsschatz.

Uns interessiert, was daran auch heute tragfähig ist: klare Proportionen, gute Erdgeschosszonen, langlebige Materialien, reparierbare Details und Gebäude, die sich über Jahrzehnte anpassen lassen.

Nicht nostalgisch bauen, sondern aus guten Vorbildern bessere Werkzeuge für die Gegenwart entwickeln.

Unser Anspruch

Fünf Grundsätze

Civitas Aurea ist ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt für schöne und beständige Stadträume. Wir beginnen mit historischem Bauwissen – und bauen darauf digitale Werkzeuge auf, damit gute Gestaltung wieder leichter geplant, erklärt und umgesetzt werden kann.

Dichte

lebendige Straßen und Kompositionen statt isolierter Einzelobjekte

Beständigkeit

nachhaltige Gebäude, die gut altern und repariert werden können

Menschlicher Maßstab

Fassaden und Räume, die für Menschen lesbar bleiben

Schönheit

gute Proportionen, Respekt vor Bewohnern & Menschen

Technologie

digitale Werkzeuge, die Wissen zugänglich und bessere Entscheidungen möglich machen

Name und Haltung

Civitas als Einladung

Der Name erinnert daran, dass Stadt immer auch Beziehung ist: Öffentlichkeit, Nachbarschaft, Handel, Kultur und gemeinsamer Alltag.

Civitas Aurea versteht Stadt nicht als Ansammlung von Objekten, sondern als praktische Frage: Wie entstehen Orte, an denen Menschen gern wohnen, arbeiten, investieren und Verantwortung übernehmen?

Auf Latein bedeutet Civitas Aurea „goldene Stadt“. Der Name steht für einen höheren Anspruch: ambitioniert über schöne, lebenswerte Städte nachzudenken und Schönheit wieder ernst zu nehmen. Unser Beitrag beginnt mit Wissen und einer klaren Sprache. Daraus soll ein Projekt wachsen, das anschlussfähig ist – für Bürger, Bauherren, Planer und alle, die Städte konstruktiv weiterdenken wollen.