„Der künstlerische Wert der Profilierungen liegt vor allem in ihrer plastischen Wirkung, in zweiter Linie erst in der Querschnittsfigur, die stets nur an den Stoßfugen und Kehrungen zur Geltung kommt, bei Letzteren außerdem in verzerrter Gestalt.“
In den bis ist gezeigt worden, dass man die Linienführung der einzelnen Profile verschiedenartig behandeln kann. Man kann sie steil und streng halten, man kann sie durch Zirkelschläge bestimmen oder sie schließlich ganz frei nach dem Gefühl entwickeln, wobei statt der Zirkellinien ellipsoidische Formen (flach- oder hochellipsoidische) in Erscheinung treten. Was sich am meisten empfiehlt, ist für jeden Einzelfall zu entscheiden. Strenge Formen wirken gut bei großen Gliederungen, die unter weit ausladenden Platten und in großen Höhen liegen. Mit ellipsoidischen Gesimslinien erzielt man eine stärkere Licht- und Schattenverteilung und eine größere Zierlichkeit der Formen, die besonders für kleinere Verhältnisse, die zur nahen Betrachtung einladen, zu empfehlen sind. Die , , und erläutern das Gesagte.






