Abschnitt 18

Die Sockelgesimse

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(Hierzu die Figuren bis .)

Der Sockel eines Gebäudes ist eine vor die aufgehende Mauerflucht vorspringende, aus einer oder mehreren Schichten bestehende Platte, die den Fuß des Gebäudes bildet.

Fig. 112: Aufriss und Profilschnitt eines einfachen Sockelgesimses aus Werkstein mit Darstellung des Mauerverbands.

Die durch ihn bewirkte äußere Mauerverstärkung soll den Eindruck vermitteln, dass das Gebäude sicher auf dem Erdboden aufruht. Als weitere Aufgabe fällt ihm gewöhnlich die Aufnahme der Kellerfenster zu; oft ist er auch durch Eingangstüren und bei Ladenbauten durch Schaufenster durchbrochen.

Fig. 113: Werkstein-Mauerwerk mit stichbogenförmiger Kellerfensteröffnung unter einem Sockelgesims im Aufriss und Profilschnitt.

Die Horizontalgliederung des Sockelgesimses, die in Höhe des Fußbodens im Erdgeschoss anzubringen ist, soll das Gebäude optisch vom Erdboden trennen.

Die Vermittlung zwischen dem vorspringenden Sockel und dem aufgehenden Mauerwerk geschieht auf einfachste Weise durch eine mehr oder weniger steile Schräge ( u. ). Um zu verhindern, dass Wasser am Sockelmauerwerk herunterläuft, ordnet man zweckmäßigerweise unter der oberen Abdeckung eine rechtwinklig zurücktretende Schräge an ( u. ). Noch besser ist eine die Wasserschräge unterschneidende Hohlkehle, eine sogenannte Wassernase ( und ), die bei reicheren Ausführungen die in den Abbildungen , und gezeigten Formen annehmen kann.

Fig. 114.: Technische Zeichnung eines mittelalterlichen Hauptgesimses aus Werkstein mit Entlastungsbogen.
Fig. 115.: Konstruktionszeichnung zur Einbindung eines Wasserspeiers in ein mittelalterliches Hauptgesims mit Entlastungsbogen.

Bei reicheren Sockeln des romanischen und gotischen Stils schließt der Sockel nach oben mit einer aus der attischen Basis abgeleiteten Gliederung ab (siehe und ). Oft entfällt jedoch das eine oder andere Glied, sodass das Gesims häufig nur aus einem Wulst und einer Hohlkehle besteht (siehe , , und ).

In den Figuren bis sind Ecken von Gebäudesockeln in verschiedenen Lösungen dargestellt.

Datenansicht

Querschnitt eines einfachen mittelalterlichen Gesimsprofils mit abgeschrägter Oberkante.

Fig. 95.

Querschnitt eines einfachen mittelalterlichen Gesimsprofils mit abgeschrägter Oberkante.

Querschnitt eines steinernen Gesimses mit oberer Abschrägung (Wasserschlag).

Fig. 96.

Querschnitt eines steinernen Gesimses mit oberer Abschrägung (Wasserschlag).

Technische Profilzeichnung (Querschnitt) eines profilierten Werksteingesimses mit Wasserschlag.

Fig. 97.

Technische Profilzeichnung (Querschnitt) eines profilierten Werksteingesimses mit Wasserschlag.

Schnittzeichnung eines Gesimsprofils zur Darstellung des Steinschnitts im Mauerwerksverband.

Fig. 98.

Schnittzeichnung eines Gesimsprofils zur Darstellung des Steinschnitts im Mauerwerksverband.

Querschnitt eines profilierten Werksteingesimses mit Wasserschlag und Wassernase.

Fig. 99.

Querschnitt eines profilierten Werksteingesimses mit Wasserschlag und Wassernase.

Profilzeichnung eines steinernen Gesimses (Fig. 100) mit Wasserschlag und Hohlkehle.

Fig. 100.

Profilzeichnung eines steinernen Gesimses (Fig. 100) mit Wasserschlag und Hohlkehle.

Profilzeichnung (Querschnitt) eines profilierten Steingesimses mit Wasserschlag.

Fig. 101.

Profilzeichnung (Querschnitt) eines profilierten Steingesimses mit Wasserschlag.

Profilzeichnung eines steinernen Gesimses mit Darstellung des Rohblocks im Querschnitt.

Fig. 102.

Profilzeichnung eines steinernen Gesimses mit Darstellung des Rohblocks im Querschnitt.

Profilzeichnung eines mittelalterlichen Werksteingesimses mit Rundstab und Hohlkehle.

Fig. 104.

Profilzeichnung eines mittelalterlichen Werksteingesimses mit Rundstab und Hohlkehle.

Profilschnitt eines mittelalterlichen Werksteingesimses (Fig. 105) mit Darstellung der Fugenteilung und Hintermauerung.

Fig. 105.

Profilschnitt eines mittelalterlichen Werksteingesimses (Fig. 105) mit Darstellung der Fugenteilung und Hintermauerung.

Profilzeichnung eines steinernen Gesimses mit Hintermauerung und Ansicht des Profilverlaufs.

Fig. 106.

Profilzeichnung eines steinernen Gesimses mit Hintermauerung und Ansicht des Profilverlaufs.

Profilierte Querschnittzeichnung eines mittelalterlichen Gesimses (Fig. 107) mit Wasserschlag und unterer Kehlung.

Fig. 107.

Profilierte Querschnittzeichnung eines mittelalterlichen Gesimses (Fig. 107) mit Wasserschlag und unterer Kehlung.

Querschnitt eines mittelalterlichen Werksteingesimses (Sockelgesims) mit Wasserschlag, Hohlkehle und Rundstab.

Fig. 108.

Querschnitt eines mittelalterlichen Werksteingesimses (Sockelgesims) mit Wasserschlag, Hohlkehle und Rundstab.

Querschnitt durch ein profiliertes Werksteingesims mit Darstellung der Steinschichtung und Gliederungselementen.

Fig. 109.

Querschnitt durch ein profiliertes Werksteingesims mit Darstellung der Steinschichtung und Gliederungselementen.

Maßstäbliche Werkzeichnung eines Sockelmauerwerks mit profiliertem Gesims, Eckausbildung und angrenzender Wandöffnung.

Fig. 110.

Maßstäbliche Werkzeichnung eines Sockelmauerwerks mit profiliertem Gesims, Eckausbildung und angrenzender Wandöffnung.

Aufriss und Profilschnitt eines einfachen Sockelgesimses aus Werkstein mit Darstellung des Mauerverbands.

Fig. 112

Aufriss und Profilschnitt eines einfachen Sockelgesimses aus Werkstein mit Darstellung des Mauerverbands.

Werkstein-Mauerwerk mit stichbogenförmiger Kellerfensteröffnung unter einem Sockelgesims im Aufriss und Profilschnitt.

Fig. 113

Werkstein-Mauerwerk mit stichbogenförmiger Kellerfensteröffnung unter einem Sockelgesims im Aufriss und Profilschnitt.

Technische Zeichnung eines mittelalterlichen Hauptgesimses aus Werkstein mit Entlastungsbogen.

Fig. 114.

Technische Zeichnung eines mittelalterlichen Hauptgesimses aus Werkstein mit Entlastungsbogen.

Konstruktionszeichnung zur Einbindung eines Wasserspeiers in ein mittelalterliches Hauptgesims mit Entlastungsbogen.

Fig. 115.

Konstruktionszeichnung zur Einbindung eines Wasserspeiers in ein mittelalterliches Hauptgesims mit Entlastungsbogen.