Abschnitt 5

Sockelgesimse

ca. 1 Min. · 1 Abbildung · 0 Glossar

Stehen nur Steine rechteckigen Formats zur Verfügung, so wird das Vortreten des Sockelmauerwerks gegenüber dem aufgehenden Mauerwerk am besten durch geneigt angeordnete, zweckentsprechend zugehauene Steine vermittelt, die über zwei oder mehr Schichten Höhe eingefügt werden. Die Ausladung des Sockels beträgt in der Regel $1/4$ bis $1/2$ Stein. Sollen derartige Gesimse verkröpft werden, müssen entweder besondere Ecksteine geformt werden oder die geneigte Abdeckung ist an den Gebäudeecken zu unterbrechen. Bei der Verwendung von Formsteine kommen für die Abdeckung namentlich die zwei Schichten hohen Fasensteine , Viertelstabsteine und Wassernasensteine sowie die eine Schicht hohen Schrägsteine , Hohlkehlsteine und Viertelstabsteine in Betracht.

Fig. 8: Die Abbildung zeigt verschiedene Ausführungsformen und Profile von Sockelgesimsen im historischen Backsteinbau.

Datenansicht

Die Abbildung zeigt verschiedene Ausführungsformen und Profile von Sockelgesimsen im historischen Backsteinbau.

Fig. 8

Die Abbildung zeigt verschiedene Ausführungsformen und Profile von Sockelgesimsen im historischen Backsteinbau.