Abschnitt 19

Die Gurtgesimse

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(Hierzu die Figuren bis .)

Die Höhenlage der Gurtungen entspricht meist der Gebälklage im Inneren der Gebäude; sie heißen dann Stockgurte oder Gurtgesimse . Sie können jedoch auch in Höhe der Fenstersohlbänke liegen und heißen dann Brüstungsgurte oder Brustgesimse. Kommen in ein und demselben Stockwerk beide Gurtarten zur Anwendung, so muss das auf Höhe der Balkenlage befindliche Gesims dominieren; es erhält die größere Höhe und die bedeutendere Ausladung.

Fig. 116.: Profilzeichnung eines schlichten, abgeschrägten Gesimses oder Kragsteins aus Werkstein.
Fig. 117.: Profilzeichnung eines einfachen, auskragenden Hauptgesimses aus Werkstein.
Fig. 118.: Profilzeichnung eines steinernen Hauptgesimses im Querschnitt.
Fig. 119.: Querschnitt durch ein profiliertes Hauptgesims aus Werkstein (Fig. 119).
Fig. 120.: Schnitt- und Ansichtszeichnung eines profilierten Hauptgesimses aus Werkstein mit einem Fries.
Fig. 121.: Profilzeichnung des Querschnitts eines steinernen Hauptgesimses.
Fig. 122.: Profilzeichnung eines steinernen Hauptgesimses (Fig. 122) mit schraffiertem Querschnitt und Profilansicht.
Fig. 123.: Profilzeichnung eines mittelalterlichen Hauptgesimses mit Diamantband-Verzierung.
Fig. 124.: Schnitt und Ansicht eines mittelalterlichen Werkstein-Hauptgesimses mit Diamantquader-Verzierung.
Fig. 125.: Perspektivische Profilzeichnung eines mittelalterlichen Hauptgesimses aus Werkstein mit geometrischem Friesdekor.
Fig. 126.: Profil und Ansicht eines mittelalterlichen Hauptgesimses aus Werkstein mit Wasserschlag und Profilierung.
Fig. 127.: Profilzeichnung eines steinernen Hauptgesimses mit geometrischer Konstruktionszeichnung für ein Ornament.
Fig. 128.: Architekturzeichnung eines profilierten mittelalterlichen Hauptgesimses mit Diamantstab-Ornament.
Fig. 129.: Perspektivische Darstellung und Profilquerschnitt eines profilierten Werksteingesimses mit geometrischem Kreuzfries.
Fig. 130: Profilierter Querschnitt und Aufriss eines mittelalterlichen Werkstein-Hauptgesimses mit Zickzack-Fries.
Fig. 131: Schematische Darstellung eines mittelalterlichen Hauptgesimses aus Werkstein mit plastischem Zickzack-Fries.
Fig. 132: Konstruktionszeichnung eines mittelalterlichen Hauptgesimses aus Werkstein mit schraffiertem Profil und ornamentalem Fries.
Fig. 133: Technische Zeichnung eines mittelalterlichen Werksteingesimses mit einem ausgeprägten Zacken- bzw. Sägezahnfries.
Fig. 134: Schematische Darstellung des Übergangs eines horizontalen Hauptgesimses in ein ansteigendes Gesims mit pyramidenförmigem Schmuckfries.
Fig. 135: Steinmetztechnische Konstruktionszeichnung eines profilierten mittelalterlichen Hauptgesimses mit Zackenfries an einer polygonalen Ecke.
Fig. 136: Profilzeichnung und Ansicht eines steinernen Hauptgesimses im Querschnitt aus dem mittelalterlichen Werksteinbau.
Fig. 137: Profilquerschnitt und Ansicht eines mittelalterlichen Hauptgesimses aus Werkstein.
Fig. 138: Profilzeichnung eines steinernen Hauptgesimses mit schrägem Wasserschlag und profilierter Unterseite.
Fig. 139: Schnittzeichnung eines profilierten Hauptgesimses aus Werkstein mit einer ausgeprägten Wassernase an der Unterseite.
Fig. 140: Profilschnitt eines auskragenden Hauptgesimses aus Werkstein im mittelalterlichen Stil.
Fig. 141: Profilschnitt eines mittelalterlichen Hauptgesimses aus Werkstein mit Wassernase.

Die romanischen Gurtgesimse bestehen meist aus einer einfachen Platte mit einer unteren Schräge oder Kehle ( bis ). Anfangs fehlte der Wasserschlag , also die abdeckende Wasserschräge. Die Erkenntnis, dass unser raues nordisches Klima und das verfügbare, meist wenig dichte Baumaterial ein schnelles Abfließen des Wassers von allen Teilen eines Bauwerks verlangen, sofern diesem eine längere Haltbarkeit gesichert werden soll, führte jedoch schon früh dazu, alle Vorsprünge und somit auch die hervortretenden Gesimse nach oben hin abzuschrägen. Diese Wasserschläge , die zunächst nur wenig von der Horizontalen abwichen, nähern sich mit der Zeit immer mehr der Vertikalen. Sie gewinnen dadurch erheblich an Höhe, bis sie schließlich fast die gesamte Gesimshöhe einnehmen (vgl. bis ). Häufig ist zwischen Platte und Hohlkehle bzw. Platte und Schräge durch eine Einkerbung ein Trennglied eingefügt (, und ), wobei die Hohlkehle durch hervortretende Rundstäbe () oder die Schräge durch eingekerbte quadratische Diamantquader () verziert ist. Reichere Gliederungen zeigen die Figuren und , bei denen zu Platte und Hohlkehle als unteres Glied noch der Rundstab hinzukommt.

Ebenso wie bei den Sockelgesimsen finden sich in der spätromanischen und gotischen Zeit auch bei den Gurtgesimsen Wassernasen , die entweder unter den Gesimsplatten ( bis ) oder unmittelbar unter den Wasserschlägen ( bis ) angeordnet sind. Die Gesimsplatten bieten ebenso wie die Kehlen und Schrägen vielfältige Möglichkeiten für mehr oder weniger reiche Verzierungen. Hierbei finden insbesondere der Diamantschnitt (, , und ) sowie der Rundstab ( und ) häufige Verwendung.

Die Figuren bis zeigen schließlich noch einige Beispiele für die Anwendung des vor allem in der romanischen Epoche beliebten Zickzackmusters. Die Figuren und zeigen die Ecklösungen zu den Figuren und in isometrischer Darstellung.

Datenansicht

Profilzeichnung eines schlichten, abgeschrägten Gesimses oder Kragsteins aus Werkstein.

Fig. 116.

Profilzeichnung eines schlichten, abgeschrägten Gesimses oder Kragsteins aus Werkstein.

Profilzeichnung eines einfachen, auskragenden Hauptgesimses aus Werkstein.

Fig. 117.

Profilzeichnung eines einfachen, auskragenden Hauptgesimses aus Werkstein.

Profilzeichnung eines steinernen Hauptgesimses im Querschnitt.

Fig. 118.

Profilzeichnung eines steinernen Hauptgesimses im Querschnitt.

Querschnitt durch ein profiliertes Hauptgesims aus Werkstein (Fig. 119).

Fig. 119.

Querschnitt durch ein profiliertes Hauptgesims aus Werkstein (Fig. 119).

Schnitt- und Ansichtszeichnung eines profilierten Hauptgesimses aus Werkstein mit einem Fries.

Fig. 120.

Schnitt- und Ansichtszeichnung eines profilierten Hauptgesimses aus Werkstein mit einem Fries.

Profilzeichnung des Querschnitts eines steinernen Hauptgesimses.

Fig. 121.

Profilzeichnung des Querschnitts eines steinernen Hauptgesimses.

Profilzeichnung eines steinernen Hauptgesimses (Fig. 122) mit schraffiertem Querschnitt und Profilansicht.

Fig. 122.

Profilzeichnung eines steinernen Hauptgesimses (Fig. 122) mit schraffiertem Querschnitt und Profilansicht.

Profilzeichnung eines mittelalterlichen Hauptgesimses mit Diamantband-Verzierung.

Fig. 123.

Profilzeichnung eines mittelalterlichen Hauptgesimses mit Diamantband-Verzierung.

Schnitt und Ansicht eines mittelalterlichen Werkstein-Hauptgesimses mit Diamantquader-Verzierung.

Fig. 124.

Schnitt und Ansicht eines mittelalterlichen Werkstein-Hauptgesimses mit Diamantquader-Verzierung.

Perspektivische Profilzeichnung eines mittelalterlichen Hauptgesimses aus Werkstein mit geometrischem Friesdekor.

Fig. 125.

Perspektivische Profilzeichnung eines mittelalterlichen Hauptgesimses aus Werkstein mit geometrischem Friesdekor.

Profil und Ansicht eines mittelalterlichen Hauptgesimses aus Werkstein mit Wasserschlag und Profilierung.

Fig. 126.

Profil und Ansicht eines mittelalterlichen Hauptgesimses aus Werkstein mit Wasserschlag und Profilierung.

Profilzeichnung eines steinernen Hauptgesimses mit geometrischer Konstruktionszeichnung für ein Ornament.

Fig. 127.

Profilzeichnung eines steinernen Hauptgesimses mit geometrischer Konstruktionszeichnung für ein Ornament.

Architekturzeichnung eines profilierten mittelalterlichen Hauptgesimses mit Diamantstab-Ornament.

Fig. 128.

Architekturzeichnung eines profilierten mittelalterlichen Hauptgesimses mit Diamantstab-Ornament.

Perspektivische Darstellung und Profilquerschnitt eines profilierten Werksteingesimses mit geometrischem Kreuzfries.

Fig. 129.

Perspektivische Darstellung und Profilquerschnitt eines profilierten Werksteingesimses mit geometrischem Kreuzfries.

Profilierter Querschnitt und Aufriss eines mittelalterlichen Werkstein-Hauptgesimses mit Zickzack-Fries.

Fig. 130

Profilierter Querschnitt und Aufriss eines mittelalterlichen Werkstein-Hauptgesimses mit Zickzack-Fries.

Schematische Darstellung eines mittelalterlichen Hauptgesimses aus Werkstein mit plastischem Zickzack-Fries.

Fig. 131

Schematische Darstellung eines mittelalterlichen Hauptgesimses aus Werkstein mit plastischem Zickzack-Fries.

Konstruktionszeichnung eines mittelalterlichen Hauptgesimses aus Werkstein mit schraffiertem Profil und ornamentalem Fries.

Fig. 132

Konstruktionszeichnung eines mittelalterlichen Hauptgesimses aus Werkstein mit schraffiertem Profil und ornamentalem Fries.

Technische Zeichnung eines mittelalterlichen Werksteingesimses mit einem ausgeprägten Zacken- bzw. Sägezahnfries.

Fig. 133

Technische Zeichnung eines mittelalterlichen Werksteingesimses mit einem ausgeprägten Zacken- bzw. Sägezahnfries.

Schematische Darstellung des Übergangs eines horizontalen Hauptgesimses in ein ansteigendes Gesims mit pyramidenförmigem Schmuckfries.

Fig. 134

Schematische Darstellung des Übergangs eines horizontalen Hauptgesimses in ein ansteigendes Gesims mit pyramidenförmigem Schmuckfries.

Steinmetztechnische Konstruktionszeichnung eines profilierten mittelalterlichen Hauptgesimses mit Zackenfries an einer polygonalen Ecke.

Fig. 135

Steinmetztechnische Konstruktionszeichnung eines profilierten mittelalterlichen Hauptgesimses mit Zackenfries an einer polygonalen Ecke.

Profilzeichnung und Ansicht eines steinernen Hauptgesimses im Querschnitt aus dem mittelalterlichen Werksteinbau.

Fig. 136

Profilzeichnung und Ansicht eines steinernen Hauptgesimses im Querschnitt aus dem mittelalterlichen Werksteinbau.

Profilquerschnitt und Ansicht eines mittelalterlichen Hauptgesimses aus Werkstein.

Fig. 137

Profilquerschnitt und Ansicht eines mittelalterlichen Hauptgesimses aus Werkstein.

Profilzeichnung eines steinernen Hauptgesimses mit schrägem Wasserschlag und profilierter Unterseite.

Fig. 138

Profilzeichnung eines steinernen Hauptgesimses mit schrägem Wasserschlag und profilierter Unterseite.

Schnittzeichnung eines profilierten Hauptgesimses aus Werkstein mit einer ausgeprägten Wassernase an der Unterseite.

Fig. 139

Schnittzeichnung eines profilierten Hauptgesimses aus Werkstein mit einer ausgeprägten Wassernase an der Unterseite.

Profilschnitt eines auskragenden Hauptgesimses aus Werkstein im mittelalterlichen Stil.

Fig. 140

Profilschnitt eines auskragenden Hauptgesimses aus Werkstein im mittelalterlichen Stil.

Profilschnitt eines mittelalterlichen Hauptgesimses aus Werkstein mit Wassernase.

Fig. 141

Profilschnitt eines mittelalterlichen Hauptgesimses aus Werkstein mit Wassernase.