Je nachdem, ob die Quaderung schwer oder leicht wirken soll, ändert sich auch ihre Profilierung. Kräftige, weit vorspringende Bossen lassen eine Quaderung selbstverständlich wuchtiger und massiger erscheinen als flache, glatte Spiegel mit wenig vertieften Fugen.
Die einfachste Bearbeitung erfährt der Quader, wenn er, wie zeigt, einen ganz glatten Spiegel erhält, der aufgeschlagen, gestockt oder geschliffen sein kann. stellt Quader mit Spitzfugen dar, die mit sogenannten abgefasten Spiegeln versehen sind. Glatte Spiegel mit ringsum geschlagenem Rand zeigt . Der Spiegel kann auch hierbei aufgeschlagen, gestockt oder geschliffen sein.
Meist bearbeitet man der Vereinfachung halber den Quader so, dass der umsäumende Zierschlag nur auf zwei Seiten – einer langen und einer kurzen – angebracht wird. Die bis erläutern dies: zeigt einen glatten Spiegel, einen gefasten Spiegel, eine gekehlte Abfasung, eine abgerundete Abfasung, eine abgerundete Abfasung mit Plättchen, Rustica-Bossen (für den Sockel), einen Diamantspiegel mit Viertelstab und einen abgeplatteten und facettierten Diamantspiegel .
Bei Quadern mit Diamantspiegeln ist zu bemerken, dass diese an der Fassade nur dann gut wirken, wenn sie vereinzelt an markanten Stellen angebracht werden. In Reihen oder über großen Flächen hinweg würde die Wand unruhig und überladen wirken. Bei großen Geschäftshäusern hat man zwar die massiven Pfeiler zwischen den Schaufensteröffnungen hier und da vollständig aus Diamantquadern hergestellt, die zum Teil noch steiler als im 45°-Winkel geschliffen wurden, aber deren Wirkung ist doch höchst zweifelhaft. Die Wandfläche oder der Pfeiler wirken förmlich „stachelig“.
Darauf sei besonders der Anfänger, der gern mit den stärksten gestalterischen Mitteln arbeitet, aufmerksam gemacht.










