Abschnitt 55

Horizontaldecke

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Die Horizontaldecke wird vom Zementbaugeschäft M. Czarnikow & Comp. in Berlin ausgeführt. Die porösen Lochsteine werden im Gegensatz zur Försterschen Konstruktion parallel zur Trägerrichtung auf $[-Eisen gelagert (), sodass keine Unterschalung der Decke erforderlich ist. Die Steine werden in drei verschiedenen Stärken (8, 10 und 12 cm) geliefert. Die Tragfähigkeit der Decke wurde durch eine vom Königlichen Polizeipräsidium in Berlin veranlasste Probebelastung nachgewiesen. Dabei wurde eine mit 8 cm starken Steinen ausgeführte Decke von 1,50 m Stützweite innerhalb von 4 Tagen schrittweise mit Eisen und Steinen belastet. Der Einsturz erfolgte erst bei einer Belastung von 11400 kg/qm. Es zeigte sich, dass die zur Auflagerung der Steine verwendeten $[-Eisen durch Verbiegung aus ihren Auflagern abgerutscht waren; einen Seitenschub hatte die Decke nicht ausgeübt.

Datenansicht

Isometrische schematische Zeichnung einer Horizontaldecke mit parallel zum Träger verlegten Lochsteinen auf U-Eisen.

Fig. 382.

Isometrische schematische Zeichnung einer Horizontaldecke mit parallel zum Träger verlegten Lochsteinen auf U-Eisen.