Mit Vorliebe legt man die Rauchrohre in die Kreuzungspunkte der Innenwände oder dorthin, wo eine Wand in eine andere einbindet. In den Raumecken stören die Schornsteinvorlagen nämlich weit weniger als im freien Verlauf der Mauer, und die Öfen finden hier den besten Aufstellungsort. Zudem sind die in den Innenwänden liegenden Röhren weitaus besser vor den Temperaturschwankungen der Außenluft geschützt als solche in den Außenmauern. Die bis zeigen hierfür einige Beispiele.
Um die unschön wirkenden, rechtwinklig hervortretenden Schornsteinvorlagen zu vermeiden, ordnet man manchmal runde Nischen an, in denen die Öfen aufgestellt werden. Dabei lässt sich ein mehrmaliges Behauen der Steine, die die Nische bilden, nicht vermeiden. Ein Beispiel hierfür zeigt .
Da die Rauchgase umso besser aufsteigen, je geringer der Reibungswiderstand an den Wandflächen ist, leuchtet es ein, dass bei gleicher Weite Rohre mit kreisrundem Querschnitt den Vorzug vor quadratischen oder rechteckigen Röhren verdienen. Zur Herstellung der
runden Rohre bedient man sich beim Mauern gern eines runden, etwa 60 cm langen Holzklotzes als Lehre, der stetig nach oben gezogen wird. Die Steine müssen dann passend zugehauen werden. Besser, aber auch wesentlich teurer ist die Verwendung von Formsteinen, die auf verschiedene Weise gestaltet sein können (siehe die bis ). Da Formsteine jedoch meist schwer zu beschaffen sind, von vielen Ziegeleien nur auf Bestellung angefertigt werden und sich zudem nicht für das Schornsteinziehen (Verziehen der Rohre) eignen, das oft unumgänglich ist, werden runde Rohre nur äußerst selten ausgeführt.
Besonders für freistehende Gebäude, die in hohem Maße den Witterungseinflüssen ausgesetzt sind, wurde früher oft die Anordnung von Hohlräumen, sogenannten Früher wurden Luft- oder Isolierschichten in den Außenmauern empfohlen, weil die darin eingeschlossene Luft als ruhende Schicht und somit als schlechter Wärmeleiter angesehen wurde.











