Abschnitt 31

a) Strassenkreuzungen

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172. Recht- und spitzwinkelige Kreuzung.

Die für die Bebauung bequemste Kreuzung ist die rechtwinkelige. Ihre Abschrägung (Abrundung, Ausklinkung) hat, wie bereits in Art. 95 (S. 57) dargelegt, Vorzüge für den um die Ecke gerichteten Fußverkehr und bei entsprechender Abrundung oder Abschrägung der Bürgersteigecken ebenso für den Fahrverkehr; sie ist unter Umständen auch geschäftlich vorteilhaft, um den Eingang an der Ecke zu gewinnen. Aber nur starker Verkehr um die Ecke rechtfertigt die Vorschrift der Abkantung , die im Übrigen den Eindruck der Bauwerke in der Regel abschwächt und deshalb bei häufiger oder allgemeiner Anwendung unschöne Straßenbilder erzeugt. In u. wären Abschrägungen unnütz; zeigt zudem, wie eine verkehrsreiche Seitenstraße auf zweckmäßige Art gabelförmig in eine breite Hauptstraße eingeführt werden kann.

Fig. 290.: Lageplan zur gabelförmigen Einmündung der Ferdinandstraße in den Glockengießerwall in Hamburg.
Fig. 291.: Schematischer Lageplan einer rechtwinkeligen Einmündung einer Nebenstraße in eine baumbestandene Hauptstraße ohne Eckabschrägung.

Die schiefwinkelige Kreuzung ist indes in einem naturgemäß entwickelten Stadtplan, namentlich in unebenem Gelände, nicht zu vermeiden. Es entstehen dann teils spitze Blockwinkel, welche sowohl des Verkehrs als auch der Bebauung wegen stets eine kräftige Abschneidung mit oder ohne Ausbau verlangen (), teils stumpfe Blockwinkel, deren Abkantung entbehrlich und oft recht unschön ist.

In manchen Städten, z. B. in London und Brüssel, wird die Abkantung der Ecken mit Vorliebe durch eine Abrundung ersetzt, welche bei stumpfen und spitzen Winkeln ausführbar ist.

Fig. 292: Schematischer Grundriss zur städtebaulichen Abschneidung und Bebauung spitzer Blockwinkel an einer schiefwinkligen Straßenkreuzung.

173. Straßenkreuzung in verschiedenen Ebenen.

Mitunter bilden sich, besonders bei nachträglichen Straßenanlagen auf bebautem Gelände, Straßenkreuzungen in verschiedenen Ebenen. zeigt eine solche Straßenüberbrückung aus Paris: Treppen führen von den Bürgersteigen der Rue Bauduin auf diejenigen der Rue de Bellefond hinab, während auf eine Fahrverbindung verzichtet werden muss. Die Eckhäuser erhalten zur tieferen Straße ein oder gar zwei Stockwerke mehr als zur höheren. Bei der Erbauung des Holborn-Viadukts in London () sind die vier Eckhäuser zur Unterbringung stattlicher Treppen von der unteren zur oberen Straße benutzt worden. Schon in Fig. 271 wurde die Überbrückung des Boulevard Helvétique zu Genf durch zwei Radialstraßen dargestellt.

Fig. 293: Lageplan einer niveauungleichen Straßenkreuzung mit Fußgängertreppen in Paris.
Fig. 294: Grundriss des Holborn-Viadukts in London mit der schiefwinkligen Überbrückung der Farringdon Street.

Eine interessante Anlage ist die Überbrückung des Cours Lieutaud zu Marseille durch die Rue d’Aubagne und die Rue Grignan ( u. ). Während die Rue d’Aubagne mit ansteigender Fahrbahn auf Eisenbogen den durch die Altstadt durchgebrochenen Corso Lieutaud unter ungefähr 30 Grad kreuzt, ist für die Rue Grignan nur ein Fußsteg senkrecht zum Corso über denselben erbaut worden, welcher sich auf der anderen Seite als Treppenstraße fortsetzt, deren Treppenläufe mit ansteigenden Zierpflanzen- und Blumenbeeten geschmückt sind, während an den Podesten die Hauseingänge liegen. Alle drei Straßen sind durch eine gewundene Freitreppe miteinander verbunden.

Fig. 295.: Querschnitt und Aufriss der Überbrückung des Cours Liautand durch die Grignan-Straße in Marseille.
Fig. 296.: Lageplan einer mehrgeschossigen Straßenkreuzung mit Treppenanlage in Marseille (Fig. 296).
Fig. 297: Schematischer Lageplan einer versetzten Straßenkreuzung als zulässige städtebauliche Lösung.
Fig. 298: Schematischer Grundriss einer versetzten Straßenkreuzung als zulässige verkehrsplanerische Variante.
Fig. 299: Schematischer Grundriss einer als »gut« bewerteten versetzten Straßenkreuzung mit Baumbestand und Maßangaben.
Fig. 300: Schematischer Lageplan einer versetzten Straßenkreuzung mit zweckmäßiger, sanft geschwungener Verkehrsführung von Punkt A nach Punkt B.

174. Fluchtlinienversetzung und Straßenversetzung.

In Art. 141 (S. 82) wurde bereits erwähnt, dass als Mittel zur Abkürzung der Sehlänge einer Straße, besonders bei Gefällerücken ( u. ), die Versetzung der Fluchtlinien verwendbar ist. Es ist selbstverständlich, dass im Zuge von Hauptstraßen eine solche Versetzung keine Benachteiligung des Verkehrs herbeiführen darf. Die Versetzungen der Fluchtlinien in u. sowie bis sind zulässig und bereichern das Straßenbild; die Straßenversetzung in wäre dagegen, wenn $AB$ eine Verkehrsrichtung bildet, unzulässig. Denn es liegt auf der Hand, dass die Versetzungsstrecke $xy$ nicht bloß durch die Aufnahme beider Verkehrsrichtungen $AB$ und $CD$ überlastet, sondern dass außerdem in den Verkehr $AB$ ein ganz unübersichtliches, zu Unsicherheiten und Zusammenstößen führendes Glied eingeschaltet werden würde. Die Unübersichtlichkeit in der Fahrtrichtung ist noch hinderlicher als die Überlastung. Man denke sich ferner, welchen Schwierigkeiten etwa eine doppelgleisige Straßenbahn $AB$ ausgesetzt wäre, die sich mit engen Kurven durch die Versetzungsstelle winden müsste. Auch durch die Ausweitung der Letzteren nach den punktierten Linien würde der Übelstand nicht beseitigt.

Fig. 301: Schematischer Grundriss einer versetzten Straßenkreuzung als Negativbeispiel für verkehrsreiche Hauptstraßen.
Fig. 302: Schematische Darstellung der Fahrtlinien und Konfliktpunkte an einer einfachen T-förmigen Straßenabzweigung.

Wir sind hier auf die Unzulässigkeit der Versetzung von Verkehrsrichtungen näher eingegangen, weil andere aufgrund eines Trugschlusses geglaubt haben, durch eine solche Versetzung die Erleichterung des Verkehrs herbeiführen zu können. Eine einfache Abzweigung zeigt nach drei Schnittpunkte von Fahrtrichtungen; eine einfache Kreuzung zeigt dagegen nach deren 16. Deshalb glaubte man, mittels Ersetzens der Kreuzung durch zwei verschobene Abzweigungen, d. h. durch Versetzung der Verkehrsrichtung nach , den Kreuzungsverkehr, dessen Schwierigkeiten hauptsächlich durch jene Überschneidungen hervorgerufen werden, erleichtern zu können1. Der Trugschluss beruhte darauf, dass man glaubte, durch die Versetzung werde die Zahl der Begegnungsschnitte einer Kreuzung von 16 auf $2 \times 3 = 6$ herabgemindert. Das ist jedoch durchaus nicht der Fall.

Fig. 303.: Schematische Darstellung der 16 Fahrtlinien-Schnittpunkte auf einer einfachen rechtwinkligen Straßenkreuzung.
Fig. 304.: Verkehrsdiagramm der Fahrtlinien und Schnittpunkte an einer versetzten Straßenkreuzung.

Zeichnet man alle Fahrtrichtungen der Kreuzung aus in die Versetzung ein (), so findet man, dass die Summe der Schnittpunkte sich nicht vermindert, sondern sich von 16 auf 18 erhöht, indem unnötigerweise die beiden Schnittpunkte der nun eine Schleife bildenden Fahrtrichtungen $CB$ und $DA$ hinzutreten. So bringt die Versetzung von Verkehrsrichtungen nicht nur die bereits erwähnten Übelstände der Überlastung und Unübersichtlichkeit, sondern auch eine Vermehrung der Gefahrenpunkte hervor; der weitaus größte dieser Nachteile ist indes die Unübersichtlichkeit, die jeden Fahrenden unsicher macht und Zusammenstöße begünstigt.

Fig. 305: Schematischer Grundriss einer unregelmäßigen vierarmigen Straßenkreuzung mit angepassten Blockecken und Hauptfahrtrichtungen.
Fig. 306: Schematischer Lageplan einer unregelmäßigen Straßengabelung mit abgerundeten Einmündungsecken, Vorgärten bzw. Baumpflanzungen und zentraler Verkehrsinsel.
Fig. 307: Schematischer Grundriss einer unregelmäßigen Straßenkreuzung mit eingezeichneten Hauptfahrtlinien und abgerundeten Blockecken.
Fig. 308: Schematischer Lageplan einer unregelmäßigen Straßenabzweigung mit bogenförmig geführtem Straßenzug.
Fig. 309: Schematischer Grundriss einer regelmäßigen fünfarmigen Straßenkreuzung mit abgerundeten Baublöcken.
Fig. 310: Schematischer Lageplan einer regelmäßigen fünfarmigen Straßenkreuzung.
Fig. 311: Schematischer Grundriss einer unregelmäßigen fünf-armigen Straßenkreuzung.
Fig. 312: Städtebaulicher Grundrissplan einer unregelmäßigen fünfstrahligen Straßenkreuzung.

175. Unregelmäßige Kreuzungen.

An unregelmäßigen Kreuzungen bilden sich Fluchtlinienversetzungen oft von selbst durch passende Gestaltung der Blockecken, wie schon bis zeigen und wie es weiter in u. veranschaulicht wird. Da hier keine Versetzung oder sonstige Hemmung der Verkehrsrichtungen eintritt, liegen nicht nur keinerlei Bedenken vor, sondern es kann eine malerische Gestaltung des Straßenbildes entstehen, die nur zu empfehlen ist.

Fig. 313.: Städtebaulicher Lageplan des kreisförmigen Kreuzungsplatzes Holborn Circus in London mit einmündenden Straßen und zentralem Reiterdenkmal.
Fig. 314.: Lageplan eines ovalen Kreuzungsplatzes in Verviers mit zentraler Grünanlage und mehrarmigen Straßeneinmündungen.
Fig. 315.: Städtebaulicher Grundriss der sechsarmigen Straßenkreuzung Place Centrale (an der Rue de la République) in Marseille.

176. Unregelmäßige Abzweigungen und Gabelungen.

u. sind keine Kreuzungen mehr, sondern Abzweigungen oder Gabelungen, durch deren Ausweitung den Baublöcken und der Straßenfläche eine passende Gestalt gegeben ist. schließt zugleich die Sehlänge der drei zusammentreffenden Straßenzweige ab.

177. Fünf- und mehrarmige Kreuzungen.

u. sind regelmäßige, u. unregelmäßige, fünfarmige Straßenkreuzungen. Derartige unregelmäßige Anlagen rufen oft platzähnliche Bildungen hervor und können malerische Gruppierungen veranlassen, besonders wenn die Straßenrichtungen zwar zusammentreffen, sich aber nicht in einem Punkt schneiden. Der Schnitt in einem Punkt ist aus Verkehrsgründen unerwünscht.

Fig. 316.: Lageplan des vielarmigen Verkehrsknotenpunkts Mansion House Place in London.

Mehr als fünf Straßenarme zu einer Kreuzung zu vereinigen, führt in der Regel Schwierigkeiten bei Bebauung und Verkehr herbei. Man wird deshalb Knotenpunkte dieser Art, wie sie in bis dargestellt sind, im Allgemeinen zu vermeiden suchen.

Fig. 317.: Schematischer Lageplan des Moritzplatzes in Berlin als quadratisch-diagonaler Kreuzungsplatz.
Fig. 318.: Schematischer Grundriss der Piazza Savoia in Turin als quadratischer Kreuzungsplatz mit zentralem Denkmal.
Fig. 319.: Schematischer Lageplan des Schiller-Platzes in Wiesbaden als Beispiel für einen erweiterten Kreuzungsplatz.
Fig. 320.: Lageplan des Kreuzungsplatzes an der Rue Pierre-Fatio und dem Cours de Rive in Genf.
Fig. 321.: Schematischer Grundriss eines rechtwinkligen Straßenkreuzungsplatzes mit konkav gerundeten Baublockecken (Viertelkreise).
Fig. 322.: Schematischer Grundriss eines kreisförmigen Kreuzungsplatzes an einer vierarmigen Straßenkreuzung.

Einer der lebhaftesten Kreuzungspunkte der Welt ist der Mansion-House-Platz zu London (), wo sieben Hauptstraßenrichtungen sich vereinigen. Die räumliche Enge der Londoner City bringt es mit sich, dass hier auf die Anlage eines größeren Platzes zur besseren Verteilung des Verkehrs verzichtet werden musste; vier Bürgersteiginseln und einige Polizeibeamte müssen zur Regelung des ungeheuren Verkehrs ausreichen. Es gehört oft große Geschicklichkeit dazu, ungefährdet zu Fuß von einem Bürgersteig zum anderen zu gelangen. Der Gedanke, an solchen lebhaften Punkten die Bürgersteige durch Brücken über oder durch Tunnel unter der Fahrwegkreuzung miteinander zu verbinden, liegt nahe; hier ist er durch Anordnung von unter der Straßendecke liegenden Fußwegen, die gleichzeitig den Zugang zu einer Haltestelle der elektrischen Untergrundbahn bilden, zur Ausführung gebracht worden.

Fig. 323: Schematischer Grundriss des kreisförmig erweiterten Londoner Kreuzungsplatzes Oxford Circus mit Verkehrsinseln.
Fig. 324: Lageplan des Ludgate Circus in London im Maßstab 1:2500.

Wie behaglich ist dagegen der ovale, mit einer Gartenanlage geschmückte Kreuzungsplatz in Verviers ().

178. Unnötige Kreuzungsplätze.

Obwohl die Anlage größerer Kreuzungsplätze ohne besonderes Bedürfnis beim Zusammenfluss von nur vier Straßenzweigen in der Regel gar nicht nötig ist, findet man an solchen Punkten nur zu oft unnötige freie Plätze von viereckiger, achteckiger oder runder Gestalt ( bis ).

Die diagonal gelegten Kreuzungsplätze nach haben den großen Nachteil, dass sie zwar den Wagen das Einlenken in die andere Straßenrichtung erleichtern, den geradeaus gehenden Fußgänger aber nötigen, anstatt eines Fahrdamms deren drei zu überschreiten. Wird gar das Einlegen der angedeuteten Bürgersteiginseln unterlassen, so ist der Fußgänger, wenn er nicht einen weiten Umweg machen will, auf der ganzen Länge der Platzdiagonale dem Zusammenstoß mit Fuhrwerken ausgesetzt. Auch ästhetische oder gesundheitliche Vorzüge vermögen solche in unseren Stadterweiterungen leider sehr häufigen Platzfiguren nicht aufzuweisen; die einfache Abkantung der Ecken ist daher, wenn der Verkehr überhaupt die Erweiterung der Fläche erheischt, in der Regel vorzuziehen.

Fig. 325: Städtebaulicher Grundrissplan des Pelikanplatzes in Zürich als Beispiel für einen diagonalen Kreuzungsplatz mit Gartenanlagen.
Fig. 326: Städtebaulicher Grundriss des quadratischen Tauenzien-Platzes in Breslau mit kreuzenden Straßen, viergeteilten Schmuckgärten und zentralem Denkmal.

In den Kreuzungsplätzen nach u. ist zwar die Platzumrahmung um ein Geringes mehr ausgeprägt; aber der Übelstand der Erschwerung des Fußverkehrs bleibt vorhanden. In tritt sogar noch der Nachteil hinzu, dass das Denkmal auch den Fahrverkehr behindert.

Fig. 327.: Grundriss des kreisrunden Platzes Place de la Rotonde in Marseille im Maßstab 1:2500.

Ebenso sind die achteckigen und kreisrunden Kreuzungsplätze ( bis ) im Allgemeinen nicht zweckmäßig und können auch nur bei einheitlicher, monumentaler Umbauung die Ansprüche der Schönheit erfüllen. Für gewöhnlich sind die hinter der Bürgersteiglinie sich bildenden verkehrslosen Zwickel unsauber und zwecklos. In London ist die Anwendung ausgerundeter Kreuzungsplätze unter dem Namen Circus sehr verbreitet. Die Bürgersteigkanten laufen dort im Gegensatz zu u. parallel zu den Hausfluchten; die dem Verkehr schlecht zugänglichen Zwickel sind also Teile des Fahrdamms und dienen vorwiegend zur Aufstellung wartender Fuhrwerke ( u. ). In der Londoner City, wo der Verkehr die ganze Straßenfläche gewissermaßen bedeckt und an den Kreuzungen sich nicht selten staut, mag der Gewinn eines solchen Aufstellungsortes die Circus-Anlage rechtfertigen; der Fußgänger hat kaum Nutzen davon.

179. Größere Kreuzungsplätze.

Bei Abmessungen von erheblicher Größe fallen die erwähnten Missstände zwar zum Teil fort, da eine anderweitige Ausbildung und Ausschmückung der Platzfläche zulässig wird ( bis ). Aber wenn auch gärtnerischer und künstlerischer Schmuck solchen Plätzen einen gewissen Reiz verleihen kann, so liegen doch die Schattenseiten auf der Hand. In u. sind die Gartenanlagen durch die Hauptstraßenrichtungen unangenehm zerstückelt; die Seitenstraßen in sind fast unbenutzt. In müssen die Fuhrwerke der Querrichtung einen halbkreisförmigen Umweg machen; von Interesse ist hier, dass die gärtnerische Mittelfläche des Platzes waagerecht gelegt ist, obwohl die Herosstraße stark ansteigt, was für die Fußgänger, welche den Platz quer überschreiten wollen, die Anlage von Freitreppen notwendig machte. In allen vorgeführten Fällen würde der Schmuck wirksamer und die Fläche weniger zerrissen sein, wenn für den Platz eine andere Stelle gewählt worden wäre. Man darf somit im Allgemeinen behaupten, dass der Kreuzungspunkt zweier Straßen sich nur unter besonderen Ortsverhältnissen zu einer Platzanlage eignet.

Fig. 328.: Schematischer Grundriss einer symmetrischen Straßenerweiterung mit Baumpflanzungen an der Hochstraße in Aachen.
Fig. 329.: Schematischer Grundriss einer symmetrischen Straßenerweiterung mit einem mittig angeordneten Denkmal auf einer Verkehrsinsel.

Footnotes

  1. Siehe: Sitte, C.: Der Städtebau nach seinen künstlerischen Grundsätzen etc. Wien 1889, S. 100 u. 101.

Datenansicht

Schematischer Lageplan zur Kaschierung eines Gefällrückens durch eine Krümmung im Straßenverlauf.

Fig. 118

Schematischer Lageplan zur Kaschierung eines Gefällrückens durch eine Krümmung im Straßenverlauf.

Schematischer Grundriss zur Versetzung von Straßenfluchtlinien an einem Gefällrücken.

Fig. 121

Schematischer Grundriss zur Versetzung von Straßenfluchtlinien an einem Gefällrücken.

Lageplan zur gabelförmigen Einmündung der Ferdinandstraße in den Glockengießerwall in Hamburg.

Fig. 290.

Lageplan zur gabelförmigen Einmündung der Ferdinandstraße in den Glockengießerwall in Hamburg.

Schematischer Lageplan einer rechtwinkeligen Einmündung einer Nebenstraße in eine baumbestandene Hauptstraße ohne Eckabschrägung.

Fig. 291.

Schematischer Lageplan einer rechtwinkeligen Einmündung einer Nebenstraße in eine baumbestandene Hauptstraße ohne Eckabschrägung.

Schematischer Grundriss zur städtebaulichen Abschneidung und Bebauung spitzer Blockwinkel an einer schiefwinkligen Straßenkreuzung.

Fig. 292

Schematischer Grundriss zur städtebaulichen Abschneidung und Bebauung spitzer Blockwinkel an einer schiefwinkligen Straßenkreuzung.

Lageplan einer niveauungleichen Straßenkreuzung mit Fußgängertreppen in Paris.

Fig. 293

Lageplan einer niveauungleichen Straßenkreuzung mit Fußgängertreppen in Paris.

Grundriss des Holborn-Viadukts in London mit der schiefwinkligen Überbrückung der Farringdon Street.

Fig. 294

Grundriss des Holborn-Viadukts in London mit der schiefwinkligen Überbrückung der Farringdon Street.

Querschnitt und Aufriss der Überbrückung des Cours Liautand durch die Grignan-Straße in Marseille.

Fig. 295.

Querschnitt und Aufriss der Überbrückung des Cours Liautand durch die Grignan-Straße in Marseille.

Lageplan einer mehrgeschossigen Straßenkreuzung mit Treppenanlage in Marseille (Fig. 296).

Fig. 296.

Lageplan einer mehrgeschossigen Straßenkreuzung mit Treppenanlage in Marseille (Fig. 296).

Schematischer Lageplan einer versetzten Straßenkreuzung als zulässige städtebauliche Lösung.

Fig. 297

Schematischer Lageplan einer versetzten Straßenkreuzung als zulässige städtebauliche Lösung.

Schematischer Grundriss einer versetzten Straßenkreuzung als zulässige verkehrsplanerische Variante.

Fig. 298

Schematischer Grundriss einer versetzten Straßenkreuzung als zulässige verkehrsplanerische Variante.

Schematischer Grundriss einer als »gut« bewerteten versetzten Straßenkreuzung mit Baumbestand und Maßangaben.

Fig. 299

Schematischer Grundriss einer als »gut« bewerteten versetzten Straßenkreuzung mit Baumbestand und Maßangaben.

Schematischer Lageplan einer versetzten Straßenkreuzung mit zweckmäßiger, sanft geschwungener Verkehrsführung von Punkt A nach Punkt B.

Fig. 300

Schematischer Lageplan einer versetzten Straßenkreuzung mit zweckmäßiger, sanft geschwungener Verkehrsführung von Punkt A nach Punkt B.

Schematischer Grundriss einer versetzten Straßenkreuzung als Negativbeispiel für verkehrsreiche Hauptstraßen.

Fig. 301

Schematischer Grundriss einer versetzten Straßenkreuzung als Negativbeispiel für verkehrsreiche Hauptstraßen.

Schematische Darstellung der Fahrtlinien und Konfliktpunkte an einer einfachen T-förmigen Straßenabzweigung.

Fig. 302

Schematische Darstellung der Fahrtlinien und Konfliktpunkte an einer einfachen T-förmigen Straßenabzweigung.

Schematische Darstellung der 16 Fahrtlinien-Schnittpunkte auf einer einfachen rechtwinkligen Straßenkreuzung.

Fig. 303.

Schematische Darstellung der 16 Fahrtlinien-Schnittpunkte auf einer einfachen rechtwinkligen Straßenkreuzung.

Verkehrsdiagramm der Fahrtlinien und Schnittpunkte an einer versetzten Straßenkreuzung.

Fig. 304.

Verkehrsdiagramm der Fahrtlinien und Schnittpunkte an einer versetzten Straßenkreuzung.

Schematischer Grundriss einer unregelmäßigen vierarmigen Straßenkreuzung mit angepassten Blockecken und Hauptfahrtrichtungen.

Fig. 305

Schematischer Grundriss einer unregelmäßigen vierarmigen Straßenkreuzung mit angepassten Blockecken und Hauptfahrtrichtungen.

Schematischer Lageplan einer unregelmäßigen Straßengabelung mit abgerundeten Einmündungsecken, Vorgärten bzw. Baumpflanzungen und zentraler Verkehrsinsel.

Fig. 306

Schematischer Lageplan einer unregelmäßigen Straßengabelung mit abgerundeten Einmündungsecken, Vorgärten bzw. Baumpflanzungen und zentraler Verkehrsinsel.

Schematischer Grundriss einer unregelmäßigen Straßenkreuzung mit eingezeichneten Hauptfahrtlinien und abgerundeten Blockecken.

Fig. 307

Schematischer Grundriss einer unregelmäßigen Straßenkreuzung mit eingezeichneten Hauptfahrtlinien und abgerundeten Blockecken.

Schematischer Lageplan einer unregelmäßigen Straßenabzweigung mit bogenförmig geführtem Straßenzug.

Fig. 308

Schematischer Lageplan einer unregelmäßigen Straßenabzweigung mit bogenförmig geführtem Straßenzug.

Schematischer Grundriss einer regelmäßigen fünfarmigen Straßenkreuzung mit abgerundeten Baublöcken.

Fig. 309

Schematischer Grundriss einer regelmäßigen fünfarmigen Straßenkreuzung mit abgerundeten Baublöcken.

Schematischer Lageplan einer regelmäßigen fünfarmigen Straßenkreuzung.

Fig. 310

Schematischer Lageplan einer regelmäßigen fünfarmigen Straßenkreuzung.

Schematischer Grundriss einer unregelmäßigen fünf-armigen Straßenkreuzung.

Fig. 311

Schematischer Grundriss einer unregelmäßigen fünf-armigen Straßenkreuzung.

Städtebaulicher Grundrissplan einer unregelmäßigen fünfstrahligen Straßenkreuzung.

Fig. 312

Städtebaulicher Grundrissplan einer unregelmäßigen fünfstrahligen Straßenkreuzung.

Städtebaulicher Lageplan des kreisförmigen Kreuzungsplatzes Holborn Circus in London mit einmündenden Straßen und zentralem Reiterdenkmal.

Fig. 313.

Städtebaulicher Lageplan des kreisförmigen Kreuzungsplatzes Holborn Circus in London mit einmündenden Straßen und zentralem Reiterdenkmal.

Lageplan eines ovalen Kreuzungsplatzes in Verviers mit zentraler Grünanlage und mehrarmigen Straßeneinmündungen.

Fig. 314.

Lageplan eines ovalen Kreuzungsplatzes in Verviers mit zentraler Grünanlage und mehrarmigen Straßeneinmündungen.

Städtebaulicher Grundriss der sechsarmigen Straßenkreuzung Place Centrale (an der Rue de la République) in Marseille.

Fig. 315.

Städtebaulicher Grundriss der sechsarmigen Straßenkreuzung Place Centrale (an der Rue de la République) in Marseille.

Lageplan des vielarmigen Verkehrsknotenpunkts Mansion House Place in London.

Fig. 316.

Lageplan des vielarmigen Verkehrsknotenpunkts Mansion House Place in London.

Schematischer Lageplan des Moritzplatzes in Berlin als quadratisch-diagonaler Kreuzungsplatz.

Fig. 317.

Schematischer Lageplan des Moritzplatzes in Berlin als quadratisch-diagonaler Kreuzungsplatz.

Schematischer Grundriss der Piazza Savoia in Turin als quadratischer Kreuzungsplatz mit zentralem Denkmal.

Fig. 318.

Schematischer Grundriss der Piazza Savoia in Turin als quadratischer Kreuzungsplatz mit zentralem Denkmal.

Schematischer Lageplan des Schiller-Platzes in Wiesbaden als Beispiel für einen erweiterten Kreuzungsplatz.

Fig. 319.

Schematischer Lageplan des Schiller-Platzes in Wiesbaden als Beispiel für einen erweiterten Kreuzungsplatz.

Lageplan des Kreuzungsplatzes an der Rue Pierre-Fatio und dem Cours de Rive in Genf.

Fig. 320.

Lageplan des Kreuzungsplatzes an der Rue Pierre-Fatio und dem Cours de Rive in Genf.

Schematischer Grundriss eines rechtwinkligen Straßenkreuzungsplatzes mit konkav gerundeten Baublockecken (Viertelkreise).

Fig. 321.

Schematischer Grundriss eines rechtwinkligen Straßenkreuzungsplatzes mit konkav gerundeten Baublockecken (Viertelkreise).

Schematischer Grundriss eines kreisförmigen Kreuzungsplatzes an einer vierarmigen Straßenkreuzung.

Fig. 322.

Schematischer Grundriss eines kreisförmigen Kreuzungsplatzes an einer vierarmigen Straßenkreuzung.

Schematischer Grundriss des kreisförmig erweiterten Londoner Kreuzungsplatzes Oxford Circus mit Verkehrsinseln.

Fig. 323

Schematischer Grundriss des kreisförmig erweiterten Londoner Kreuzungsplatzes Oxford Circus mit Verkehrsinseln.

Lageplan des Ludgate Circus in London im Maßstab 1:2500.

Fig. 324

Lageplan des Ludgate Circus in London im Maßstab 1:2500.

Städtebaulicher Grundrissplan des Pelikanplatzes in Zürich als Beispiel für einen diagonalen Kreuzungsplatz mit Gartenanlagen.

Fig. 325

Städtebaulicher Grundrissplan des Pelikanplatzes in Zürich als Beispiel für einen diagonalen Kreuzungsplatz mit Gartenanlagen.

Städtebaulicher Grundriss des quadratischen Tauenzien-Platzes in Breslau mit kreuzenden Straßen, viergeteilten Schmuckgärten und zentralem Denkmal.

Fig. 326

Städtebaulicher Grundriss des quadratischen Tauenzien-Platzes in Breslau mit kreuzenden Straßen, viergeteilten Schmuckgärten und zentralem Denkmal.

Grundriss des kreisrunden Platzes Place de la Rotonde in Marseille im Maßstab 1:2500.

Fig. 327.

Grundriss des kreisrunden Platzes Place de la Rotonde in Marseille im Maßstab 1:2500.

Schematischer Grundriss einer symmetrischen Straßenerweiterung mit Baumpflanzungen an der Hochstraße in Aachen.

Fig. 328.

Schematischer Grundriss einer symmetrischen Straßenerweiterung mit Baumpflanzungen an der Hochstraße in Aachen.

Schematischer Grundriss einer symmetrischen Straßenerweiterung mit einem mittig angeordneten Denkmal auf einer Verkehrsinsel.

Fig. 329.

Schematischer Grundriss einer symmetrischen Straßenerweiterung mit einem mittig angeordneten Denkmal auf einer Verkehrsinsel.