Abschnitt 86

Das spezifische Gewicht der Bauhölzer

ca. 2 Min. · 0 Abbildungen · 0 Glossar

Das spezifische Gewicht ist bei ein und demselben Holz sehr verschieden, je nachdem, ob man „grünes“ (d. h. frisches), lufttrockenes oder künstlich getrocknetes Holz untersucht, oder ob man hierzu Splintholz oder Kernholz verwendet.

Im Allgemeinen besitzen Bäume von der Nordseite eines Standorts ein größeres spezifisches Gewicht als solche von der Südseite. Bei langsam gewachsenem Holz ist das spezifische Gewicht größer als bei schnell wachsenden Bäumen. Bei im Winter gefällten Bäumen, die keinen Vorrat an Nährstoffen in sich tragen, ist das spezifische Gewicht größer als bei im Sommer geschlagenen Hölzern derselben Art.

In der folgenden Tabelle sind die Grün-, Trocken- und Darrgewichte (bei $110^\circ\text{ C.}$ künstlich getrocknet) der wichtigsten Bauhölzer aufgeführt.

HolzartGrüngewicht (frisch)Lufttrocken: GrenzwerteLufttrocken: durchschnittlichDarrgewicht (künstlich getrocknet)
Kiefer0,38—1,080,31—0,760,540,49
Fichte0,40—1,070,35—0,600,470,43
Weißtanne0,77—1,230,37—0,750,560,49
Lärche0,810,47—0,560,520,44
Eiche0,93—1,280,69—1,030,790,66
Rotbuche0,85—1,120,66—0,830,750,56
Weißbuche0,92—1,250,62—0,820,720,69
Ulme0,78—1,180,56—0,820,690,52
Esche0,70—1,140,57—0,940,750,62
Erle0,63—1,010,42—0,680,550,44
Pappel0,61—1,070,39—0,590,490,35

Haben Bauhölzer derselben Art verschieden hohe spezifische Gewichte, so ist im Allgemeinen dasjenige mit dem größten spezifischen Gewicht den übrigen vorzuziehen.

Datenansicht

Keine Einträge

Keine Abbildungen für diesen Abschnitt.