Glas für Maschinenlager. Nach einer Mitteilung des „Journal of the Franklin Institute“ verwendet man in neuerer Zeit Glas anstelle von Metalllagern bei Maschinen. Als am besten geeignet erwies sich hierzu das gewöhnliche Flaschen- und Fensterglas. Den Glaslagern wird ein geringerer Reibungswiderstand und ein weitaus geringerer Schmierstoffbedarf nachgesagt.
Drahtglas der Aktiengesellschaft für Glasindustrie vorm. Friedr. Siemens in Dresden (D.R.P. 46278 und 60560) wird für Oberlichter, Fußböden und Fabrikfenster verwendet. Durch eine Drahteinlage wird dieses Glas weitgehend gegen Durchbrechen und Durchschlagen gesichert, sodass die bei gewöhnlichem Rohglas erforderlichen störenden Drahtgitter entfallen können. Bei in Berlin durchgeführten öffentlichen Brandproben hat sich eine sehr hohe Feuersicherheit herausgestellt. Selbst bei einem eventuellen Bruch bleibt dieses Glas dicht, da die Drahteinlage die Bruchstücke fest zusammenhält. Trotz der Drahteinlage ist das Drahtglas sehr lichtdurchlässig.
Das Drahtglas wird von der genannten Firma in folgenden Sorten geliefert:
- Glattes Drahtglas , etwa 4 bis 5 mm stark, besonders für Fabrik- und Werkstattfenster in Scheibengrößen bis etwa 0,5 m² Flächeninhalt; etwa 6 bis 7 mm und 8 bis 10 mm stark für Oberlichter; etwa 15 bis 35 mm stark für Fußbodenkonstruktionen, feuersichere Abschlüsse, zum Einsetzen als ganze Fenster usw.
- Gemustertes, verziertes Drahtglas für hochwertigere Verglasungen, in Stärken von 4 bis 5 mm und 6 bis 7 mm.
- Genarbte Drahtglasplatten für Fußböden in Stärken von 15 bis 35 mm.
- Farbiges Drahtglas , etwa 5 mm stark mit polierten Flächen für Signalscheiben.
- Drahtglas-Schutzhülsen für Wasserstandsanzeiger.