Abschnitt 161

III. Die Metalle

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Für das Bauwesen sind Eisen, Kupfer, Zink, Zinn, Blei und Aluminium sowie deren Legierungen die wichtigsten Metalle.

Vertiefende Abschnitte:

Seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts hat sich der Eisenbau zu einer ungeahnten Bedeutung entwickelt.

Die Gewinnung des Eisens reicht zwar bis in das frühe Altertum zurück, aber erst im 13. Jahrhundert zeigte sich ein Fortschritt in der Eisenindustrie, als man die einfachen Rennöfen durch Stücköfen ersetzte. Zu Anfang des 15. Jahrhunderts gelang es zum ersten Mal, Gusseisen herzustellen; danach stieg die Erzeugung des Eisens auch nach Einführung der Hochöfen zunächst nur langsam, bis man zu Anfang des 18. Jahrhunderts Koks statt Holzkohle zu verwenden suchte. Noch bis zu dessen Ende beschränkte sich die Verwendung des Eisens zu Bauzwecken auf Nägel, Bolzen und Anker; nur ganz ausnahmsweise wurde Eisen für senkrechte Stützen verwendet. Dies änderte sich plötzlich, als im zweiten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts einige französische Baumeister in Paris größere Eisenkonstruktionen im Hochbau anwandten. Durch die Fortschritte der Chemie lernte man die Ursachen für die Vor- und Nachteile der verschiedenen Eisenarten wissenschaftlich bestimmen, und der neue Baustoff fand allmählich mehr Verbreitung. Man machte die Erfahrung, dass Eisen schmiedbar wird, sobald es weniger als 2,3 Prozent Kohlenstoff enthält, und suchte die fremden Beimengungen des Metalls schon bei der Verhüttung nach bestimmten Grundsätzen zu regeln.

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