Abschnitt 100

4. Die Lärche, Lärchentanne

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Splint gelblich-weiß, Kern rot oder rotbraun, Äste regellos, zahlreiche Harzporen, weich, grob, etwas spröder als die Kiefer, leicht spaltbar; im Trockenen, an der freien Luft und im Wasser gleich gut dauerhaft.

Die Lärche liefert ein vorzügliches Bau- und Nutzholz. Man verwendet es für Dachstühle, Balken, Bohlen, für Tischlerarbeiten, Möbel, Türen, Fenster, Parkettböden, Täfelwerk, für Wasser-, Brücken- und Grundbauten, im Grubenbau, Schiffbau, für Schindeln, Maschinenteile, Mühlräder, Eisenbahnschwellen usw. Das Lärchenholz wirft sich wenig, lässt sich leicht bearbeiten und gilt als das wertvollste unserer einheimischen Nadelhölzer. Das Holz der in den Niederungen gewachsenen Stämme ist weiß, leicht, porös und von geringem Wert.

Aus dem Lärchenbaum wird der sogenannte venezianische Terpentin gewonnen. Dieser Kernholzbaum kommt in acht Arten in der nördlichen gemäßigten Zone vor. Die Lärche liebt einen lockeren, kalkhaltigen, nicht zu feuchten und nicht zu fetten Boden; auf nassem und sehr nahrhaftem Boden wird sie leicht rotfaul. a) Zeder des Libanon, weißer Lärchenbaum (Larix cedrus, Cedrus libanotica). Das Holz ist weder dem Wurmfraß noch der Fäulnis ausgesetzt und dient für feinere Tischlerarbeiten, Bleistiftfassungen usw. Vorkommen: Gebirge Kleinasiens; in Deutschland vereinzelt angepflanzt. b) Indische Zeder (Cedrus deodara). Vorkommen: Himalaya.

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