Abschnitt 253

Moniers Bauweise

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Moniers Bauweise besteht in der Herstellung dünner Wandungen durch Umhüllung von Eisengerippen mit Zementmörtel. Im Bauwesen wird sie in dreifacher Weise verwendet:

  1. Die Wand wird als Eisengerippe errichtet und mit Zementmörtel beworfen. Das Eisengerippe besteht aus senkrecht und waagerecht in Abständen von 7 bis 8 cm gespannten Drähten, die an den Kreuzungsstellen zur Verhinderung der Verschiebung mittels Bindedraht verknüpft werden. An den Enden und auch sonst sind einzelne stärkere Drähte zu verwenden. Der Zementbewurf wird gegen eine auf der anderen Wandseite angebrachte, nach einigen Tagen wieder zu entfernende Schalung angedrückt. Man erhält auf diese Weise Wände von 3 cm Stärke, die beiderseits bei Innenwänden mit Kalkmörtel, bei Außenwänden mit Zementmörtel geputzt werden.
  2. Es wird ein Eisengerippe hergestellt und mit fabrikmässig hergestellten Monierplatten bekleidet.
  3. Es werden Monierhohlsteine verwendet, die 1 m lang, 0,6 m hoch und 0,25 m dick sind; die lotrechten Wandungen sind 2,5 cm, die waagerechten Wandungen sowie die Verstärkungsrippen sind 2 cm stark.

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