Dieser Abschnitt gliedert sich in folgende Unterabschnitte:
- 1. Die Eiche
- 2. Die Buche
- 3. Ulme, Rüster, Feldrüster
- 4. Die Erle
- 5. Birke, Weissbirke
- 6. Gemeine Esche
- 7. Die Pappel
- 8. Die Linde
- 9. Ahorn
- 10. Die Weide
- 11. Die unechte Akazie oder Robinie
- 12. Die echte Akazie
- 13. Die Kastanie
- 14. Der Nussbaum, Walnussbaum
- 15. Die Platane
- 16. Obstbäume
- 17. Buchsbaum
- 18. Kornelkirsche, Judenkirsche, Herlitzenstrauch
- 19. Weissdorn, Hagedorn, Mehlbeerstrauch
- 20. Eberesche
a) Stiel- oder Sommereiche, gemeine Eiche (Quercus robur).
Knorriger, nur selten gerader Stamm; die Blätter sind kurz-, die Eicheln langgestielt. Das Holz ist sehr hart, fest, schwer spaltbar, von hellbrauner Farbe mit breiten Jahresringen und breiten Markstrahlen (Spiegelfasern), großporig; der Splint ist bei jungen Stämmen weiß. Eichenholz widersteht sehr lange der Fäulnis; man verwendet es hauptsächlich dort, wo es auf große Druckfestigkeit und lange Dauer bei abwechselnder Nässe und Trockenheit ankommt, wie für Schwellen, Stiele, Fußbodenlagerhölzer, für Parkettböden, Fenster, Türen, für Möbel. Eichenholz wirft sich leicht; deshalb dürfen die Schnitthölzer nicht zu lang und die Bretter nicht zu breit gemacht werden.