Abschnitt 11

Jurakalk

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Jurakalk ist ein meist deutlich geschichteter Kalkstein mit zahlreichen Versteinerungen. Er kommt häufig im Fränkischen Jura, in der Schwäbischen Alb (Rauhen Alb) in Württemberg, im Schweizer Jura, in Salzburg, Wien und am Tegernsee vor. Jurakalk ist ein guter Baustein und wird für Säulen, Treppenstufen, Verkleidungen von Prachtbauten (Propyläen zu München, Opernhaus in Wien, Walhalla in Regensburg, Schloss in Stuttgart), für Bildhauerarbeiten, Wasserbauten (Donaukorrektion), Festungsbauten (Ulm) usw. verwendet; er eignet sich vorzüglich zum Kalkbrennen.

In den oberen Lagen ist er stellenweise sehr eben geschichtet, rein und gleichmäßig und eignet sich dann für Lithografiesteine (Solenhofen in Bayern).

Plattenkalk ist ein gut spaltbarer, ebenflächiger, hellgelber bis hellgrauer Kalk der oberen Juraformation (Franken, Schwaben), der in Platten bricht. Plattenkalksteine werden in besonders feinen Lagen auch für Lithografiesteine genutzt (Solenhofen).

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