Die Dichte beziehungsweise das spezifische Gewicht der Hölzer steht in engem Zusammenhang mit ihrer Härte. Für die Verwendung und auch für die Bearbeitung des Holzes ist die Härte von großem Einfluss. In der Technik unterscheidet man bezüglich der Härte hauptsächlich zwei Gruppen, nämlich:
- Weiche Hölzer (Nadelhölzer, Linde, Pappel, Erle, Birke), die hauptsächlich für Zimmermannskonstruktionen (Balken und Dachwerkshölzer) verwendet werden;
- Harte Hölzer (Ahorn, Buche, Eiche usw.), die hauptsächlich für Konstruktionen des Innenausbaus (Fenster, Türen, Treppen usw.) sowie für Drechslerarbeiten verwendet werden.
Nördlinger unterscheidet 8 Härteklassen von Klasse I (steinhart: Pockholz, Ebenholz, Teakholz) bis Klasse VIII (sehr weich: Pappel, Linde, Espe).